13. Juni 2008
Die Tour war schön. Wir alle bangten wegen des Wetters, weil es ja den ganzen Tag über in Schauern geregnet hatte. Deshalb hatten alle Frauen abgesagt, bis auf eine: Wanda. Sie stand mit einigen Chinesen bei Henning-Bau und schloß sich uns an.
Mit Rückenwind ging es die alte Leipziger Straße entlang, unter der Autobahn hindurch und über Görsbach nach Auleben. Wir hatten eine herrliche Fernsicht. In Auleben legten wir unsere Rast ein, und jeder vergnügte sich mit seiner Rucksackverpflegung. Unsere chinesischen Freunde verteilten selbstgebrannte Erdnüsse und einen grünen Filmstreifen, welcher aus Algen bestehen sollte und nach Fisch schmeckte.
Am Ende dieser Pause entstand das Gruppenfoto, unser Standbild.
Anschließend ging es, voll gegen den Wind, nach Heringen, wo wir uns in 2 Gruppen teilten: eine schnelle und eine langsame Gruppe. Nun, zum weiteren Tourverlauf der schnellen Truppe kann ich nichts weiter sagen, ich radelte bei der langsamen Truppe mit, denn ich war kaputt vom Gegenwind. Immerhin war meine zurückgelegte Strecke schon ca. 10 km länger als die der meisten, denn ich bin ja schon von Ilfeld nach NDH geradelt. Aber das für mich Schlimme war, dass ich mindestens 2 Jahre kein Rad mehr gefahren bin. Also untrainiert. So radelten wir über Uthleben, Sundhausen, an den Kiesteichen vorbei nach NDH.
Zum Glück brauchte ich nicht mehr nach Ilfeld zu radeln, Alois hat mich mit meinem Rad noch nach Hause gefahren. War ein sehr guter Zug. Ich bin ihm dankbar. Das ist eben Kameradschaft.
Dabei war er echt gebeutelt, denn die Schraube von seiner Sattelstütze ist gebrochen, so dass er mindestens 10km ohne Sattel gefahren ist. Eine Wahnsinnsleistung!
Tja, und am Sonnabend hatte ich dann Schmerzen, die ich nur mit Salbe und Schmerztabletten lindern konnte. Am Sonntag ging es schon wieder.
Eurer Thomas


